innovative Wissenstransfer - Methoden

innovative Methoden

Mitarbeiter – Workshop Methode zum Wissenstransfer

Die „Mitarbeiterworkshop” Methode eignet sich für den Wissenstransfer komplexer  Wissensbereiche in Unternehmen und Verwaltungen.

Mitarbeiter lernen hier von Mitarbeitern (nichts neues). Innovativ sind der darin enthaltene der Medien- und Storytelling – Ansatz darin, dass der gesamte Workshop inkl. den Fragen und Antworten am Ende ein  Schulungs -Videos ergibt, das sich in ein strategisches Schulungs- und Weiterbildungskonzept integriert.

Mitarbeiterworkshops sind optimiert für Themen von 1-2h Dauer. Es ist eine entsprechende Präsentationskompetenz beim Experten erforderlich. Für Berater und Führungskräfte ist dies zusätzlich ein effektives Präsentationstraining.

Die Workshopmethode ist eine praktisch erfolgreiche Wissensmanagement Methode zur Unterstützung der Personalentwicklung und der Teamarbeit in wissensintensiven Prozessen.

In der Zielsetzung hinsichtlich der Wissensbewahrung, der Wissenspreisgabe und des Wissenstransfers ähnelt sich die Mitarbeiterworkshop Methode weitgehend der Interviewmethode (deshalb hier nicht noch einmal erläutert).

Ein White-Paper zur ursprünglichen Mitarbeiter-Workshop Methode (PDF) aus dem Jahr 2006 ist auf der “community-of-knowledge”  zu finden.

Die große Herausforderung im Unterschied zur „Interviewmethode” liegt bei den Mitarbeiterworkshops darin, dass die Arbeit beim Experten liegt.

Dieser muss also sein Wissen zu einem Thema selbst aufbereiten und den Workshop fachlich vorbereiten. Um diese große Hürde der „Wissenspreisgabe” zu überwinden, ist die Methode mit einer persönlichen Weiterbildung des Experten (Wissenden) hinsichtlich seiner Präsentationsfähigkeiten verbunden. Sehr wichtig ist deshalb die Feedback Komponente der Methode, welche sowohl beim Vortragenden als auch bei den teilnehmenden Mitarbeitern die Präsentationsfähigkeit schult.

Mitarbeiterworkshops eignen sich für komplexere Wissensthemen, die durchaus den Umfang von 2-3 Stunden erreichen können – und decken somit den Bereich ab, der durch die Interviewmethode nicht erfasst wird. Spezialthemen können in zwei Einheiten unterteilt werden, z.B. erste 45 min – allgemeinverständliche Einführung und Übersicht, zweite 45 min Spezialwissen (Mitarbeiter anderer Bereiche können „gehen”).

Der Grundablauf der „Mitarbeiterworkshop” Methode ist pragmatisch und zielorientiert:

  • Es werden Workshopthemen, Experten und die Termine der Workshops festgelegt.
  • Der Experte bereitet den Workshop vor.
  • Der Workshop wird einmalig durch den Experten vor einer geeigneten Auswahl von Mitarbeitern gehalten.
  • Der Mitarbeiterworkshop wird auf DVD aufgezeichnet.
  • Nach dem Workshop erhält der Experte detaillierte Feedbackbogen zu seiner Präsentation, der Präsentationstechnik, seinem Auftreten und seiner Wirkung von allen teilnehmenden Mitarbeitern.
  • Die Präsentation wird qualifiziert und optimal klassifiziert in der Wissensdatenbank (Wissenspool) gespeichert (ggf. die DVD im Medienarchiv bereitgestellt).
  • Die Ergebnisse werden zielgerichtet in Einarbeitungs- und Weiterbildungsprozesse im Unternehmen integriert.
  • Spezielle Bewertungsmethoden zur Qualitätssicherung verhindern, dass minderwertige oder veraltete Informationen im Weiterbildungsprozess eingesetzt werden.

Die Methode eignet sich besonders zum Wissenstransfer:

  • von Erfahrungswissen älterer Mitarbeiter
  • für die allgemeine Wissensbewahrung´, Wissensverbreitung und individuelle Weiterbildung der Mitarbeiter
  • Qualitativ hochwertige „Mitarbeiterworkshops” eignen sich auch gut für den Wissenstransfer zu externen Partnern/ Kunden.

Da wir die Mitarbeiterworkshop Methode bereits seit mehreren Jahren kontinuierlich auch in unserem Haus anwenden, haben wir aus den praktischen Erfahrungen inzwischen viele fachliche, methodische und organisatorische Abläufe optimiert und besitzen bewährte Lösungen zu den damit verbundenen Detailfragen. Mitarbeiterworkshops sind in „wissensintensiven” Unternehmen und Verwaltungen eine sinnvolle Ergänzung für erfolgreiche Wissenstransfer Projekte.