„Dasselbe Ziel muss sowohl der Lehrende wie der Lernende haben: Jener, dass er nützen, dieser dass er Nutzen ziehen will." (Attalos I. Soter)
Die Interviewmethode eignet sich für den granularen themenspezifischen Wissenstransfer in Unternehmen und Verwaltungen. Bei der strukturierten Wissensbewahrung ist sie optimiert für Themen von ca. 3 bis max. 20 min Dauer. Kernansatz: Die Arbeit liegt beim Lernenden und nicht beim Wissenden (Experten).
Die Interviewmethode ist eine erprobte fachliche und organisatorische
Methode der Personalentwicklung im Bereich Wissensmanagement, die in
dieser Form ca. 2001 von Dirk Liesch entwickelt um im
Rahmen des "Wissens im Prozess der Arbeit" (WIPA) Projektes erstmalig
erfolgreich eingesetzt wurde.
Typische Einsatzfälle sind:
demografischer Wandel - Ausscheiden von Wissensträgern
Wissenstransfer bei Mitarbeiterrotation
Selbstorganisiertes arbeitsbegleitendes Lernen
Wissenstransfer von "überlasteten" Experten (Expertenwissen)
Einarbeitung, Trainee und Azubi - Ausbildung insbesondere bei Rotationsmodellen
Besonderheit: Neben explizitem Wissen, vermittelt die Methode auch implizites Wissen !
Sind die Themen zeitlich umfangreicher oder erfordern für das Verstehen "optische Demonstrationen", so sollte anstelle der Interviewmethode die "Mitarbeiterworkshop"-Methode eingesetzt werden.