Einleitung – Ideen Treff
Der Ideen - Treff ist eine Wissenstransfer-Methode, die auf der zweiteiligen Kombination von Diskussion und „social networking“ beruht. Die Unzufriedenheit am passiven Zuhören von oft langweiligen Vorträge bei„Stammtischen“ nach dem „Vortrag => Buffet“ Prinzip und die positive Dynamik von modernen Austauschforenwie Open Space und BarCamp resultieren in der Kombination der jeweiligen Vorteile und Ziele in der Ideen Treff – Methode.
Deshalb kann der Ideen Treff auch als:
- Kleiner Bruder von Open Space und BarCamp
- Als interaktiver Stammtisch oder aktuell wahrscheinlich als „Stammtisch 2.0“
betrachtet werden.
Für einen Ideen-Treff gelten viele Regeln des Open Space / BarCamp. Andererseits hat er max. die Dauereines „Stammtisches“ (2-5h) und ist zweigeteilt wie ein Stammtisch. Den ersten Teil (max.2h) nimmt dieDiskussionsphase ein, den zweiten Teil das „social networking“ der Teilnehmer. Beim Ideen-Treff gibt es explizit keinen „Vortrag“ weil die Teilnehmer in der Zeit:
- aktiv und nicht nur passiv beteiligt sein sollen
- die kollektive Intelligenz („Crowd-Intelligence“, Schwarmintelligenz, „Wisdom of Crowds“) verschenkt werden würde
- der Vortragende eine „herausragende Stellung“ erhielte
Da die Ideen-Treff Methode kurz, geradlinig und einfach ist, erzielt sie eine hohe Effizienz und Akzeptanz durch die Mitarbeiter. Damit eignet sie sich im Unternehmen für Einsatzfelder im:
- Innovationsmanagement
- Personalentwicklung
- Projektmanagement
- Geschäftsführung + Unternehmensentwicklung
Die Ideen -Treff Methode wirkt direkt auf die Motivationsfaktoren „Autonomie“ - „Meisterschaft“ - „Ziel“, die Mitarbeiter im Unternehmen „glücklich“ machen. Deshalb gibt es außer der Initiierung eines Ideen-Treff über einspezielles fachliches Thema auch das Herangehen:
- Welche Mitarbeiter im Unternehmen müssten besser vernetzt o. beteiligt werden?
- Welches Thema würde dazu geeignet sein, diese Mitarbeiter im Ideen-Treff zusammen zu bringen?
Auf die Details zu diesen Themen, die konkreten Einsatzszenarien und auf die Herausforderungen dieser
Wissensmanagement-Methode wird im Folgenden eingegangen.